Samstag, 20. August 2016

Heu, Schrecke...Eine Hoischräcke

Man erwartet einen Toast Hawaii, der sich als Toast "Allgäu Art" erweist, deswegen aber nicht schlechter ist (sehen wir von dem einmaligen Darmerguss mit vorangehenden Krämpfen ab). Gerne wieder, vor allem weil mir die Begegnung literarische Inspiration erster Güte bot - vollkommen unbedacht und gänzlich spontan.
"Stuhl - krach...
Heu! Hurra! (keiner weint, der Herrenstuhl als Ersatz, da der Herr besesselt zum Empfang des Espresso).
Die Grenzen der Heuschrecke (ein Sonett mit sieben Grillen)"

Nein, wir wollen im Schwimmbad nicht mit ihnen (nicht Ihnen!) zusammentreffen,  daher schwingen wir - nein, ICH, schwinge mich auf die Silberstreifmatte und segel - oh, heu...Das Lied der Schlümpfe hörend und singend gen Ufer... Ein - DAS - Kissen verlängert den Flug. Ich trage ein scheinbar überflüssiges Hemd, denn das Nachtkleid ginge zu nah...Schätzle.
Zum Glück gestalteten wir das Mittagessen positiv und feierten den Freitod als Alternative, der nichteinmal als Randbemerkung erscheinen wird, weil...
Ja weil...
das Sonett noch nicht vollendet ist!

Mittwoch, 13. Juli 2016

cc.ich

"Gute Nacht, Freunde, es wird Zeit für mich zu geh'n. Was ich noch zu sagen hätte, dauert eine Zigarette und ein letztes Glas im Steh'n." (Reinhard Mey)

Wieder ein Abschied Anfang Juli, wieder ein stiller bzw. einer, der mich (zu?) spät erreicht.

Danke, Christa, meine Mentorin, Beschützerin zu unserer Zeit. Danke!

Dienstag, 21. Juni 2016

Auf einen Streich

...nichts anderes scheint es gewesen. 7+4. Jaha,ja. Ein großes Risiko, kein Weg zurück. Da bin ich. Dankbar für Gespräche mit "alten Seelen", die mir mehr von mir zeigen, als ich bisher sehen konnte. Beschämung und eben Dankbarkeit. Kein Ni(hi)l(i)smus, einfach nur ein tolles Beisammensein.
Gefühlte Ewigkeiten auf der Suche, gefühlte Ewigkeiten nah am Ziel. Ich würde gut daran tun, die Kontrolle los zu lassen - und dann? Immer wieder denke ich an das Küken am Rande der Autobahn - herrlich, es läuft einfach weiter. Tapfer. Tapfer. Und weiter!
Gierig. Alle wollen alles, jeder unter Druck - das kann nicht funktionieren. Jeder, der das für einen Witz hielt, weiß jetzt, was gemeint war. Ernüchterung.
"About T. - am Ende bin ich glücklich."

Sonntag, 5. Juni 2016

Die Tür öffnet sich immer wieder

"Ich hab die Ohren ziemlich voll", sagte sie, ohne auch nur einmal aufzublicken. Im Hintergrund spielen Kinder, die mich vergessen haben, bis sie mich im Hof treffen werden und sie sehen wollen, was in ihrem Zuhause nicht gegeben ist. Ruhe. Dort schleicht er sich an - penetrant - ich ahnte nicht, dass ich ihm das Wesentliche nie gegeben hatte - er fordert es ein, die Spielerei hat beinahe ein Ende, ist nur oberflächlicher Zeitvertreib. Vielleicht bin ich traurig, vielleicht aber auch unglücklich - nicht einmal der beste Freund kann dauerhaft die Hand halten, die nur schlagen will. Ich bin dabei, Angst vor dem Ergebnis zu haben, und flüchte mich in Szenerien, die mir nicht gehören und auch nur vermeintlich mit mir zu tun haben (könnten) - sie gab mir eine Feder und sagte "flieg". Im Zimmer roch es eindrucksvoll nach Scheiße, obwohl alles sauber war, zumindest so schien - es war überschaubar - manche haben einfach nur Pech. Erinnerungen sind etwas Wunderbares. Blütenblätter, federleicht haften an mir, ich kann sie nur entfernen, indem ich sie zerreibe, so  dass sie unkenntlich sind. Abfall. Er hat tatsächlich gewonnen - sie hatte es prophezeit.

Wunituni macht der Juni

Auch heute ist an dem gestrigen Post nichts zu ändern - ich habe nicht die geringste Idee, was ich da wieder angestellt habe - ich habe nichts getan! - nun, dann sei es eben so...
Die Nacht war besser als erwartet, das heutige Wetter ist es mal wieder nicht. Der Sonnen- dient als Regenschirm, so kann wenigstens das Miezengetier den Balkon genießen - ich ziehe das Sofa vor.
Schönen Sonntag allerseits!

Samstag, 4. Juni 2016

Dennoch hätte ich Fragen


Die Wohnung riecht wie ein rentnophiles Lavendelbad, Katzen schlafen unter Kunstfellen oder auf der befilzten Fensterbank - Muhammad Ali ist (gestern) gestorben - ich war, bin und werde kein Anhänger des Boxsports, doch die Geschichte hinterlässt ihre Spuren - Ären und mehr als das sind in diesem Jahr bereits von uns gegangen - Keiner kommt hier lebend raus*). 

Ein spontaner Garagenflohmarkt, weil die Mutter zweier allseits durchaus heiteren Spaßküken keine Garage, aber Gegenständchen aller Art und eine eher ungünstige Wetterprognose im Angebot hatte. Kein Problem. Zufällig hatte auch ich noch ein wenig im Keller...
59,60 Euro - der Großteil  wurde unter Wert verhökert - doch lieber ein, zwei, drei und mehr glücklich gemacht, als den ganzen Krempel wieder zurück geschleppt; eine Überflutung ist hier nicht zu erwarten, so what (bequemer ist ein Flohmarkt wohl nicht zu veranstalten. Raus:  Geld. Rein: nächstes Jahr wieder (Keller und Wertstoffhöfe sind geduldig)?

Im Kopf Gedankenspiele. Was war, was ist, was kann sein - mehr oder weniger das Übliche? - ähnlich der Muskulatur zeichnet sich eine Definierung ab - harte Arbeit!

Ich suche Lesestoff, das Problem ist jedoch nicht die Literatur, sondern der Kopf. Ich weiß es nicht, und niemand kann mir raten - nicht zum ersten Mal bereite ich diesbezüglich Schwierigkeiten. 
Fern sein will ich, ohne mich fremd zu fühlen, lernen, was ich nie gedachte zu vermögen, dabei aber keine Belehrung von oben herab erfahren und...ergriffen möchte ich sein, wie es die Leidenschaft als Person nicht tiefer empfinden könnte.

Bereits vor ein paar Tagen (sogar Wochen) kam mir Alice (wieder) in den Sinn - ich trag ihre Welt täglich bei mir. Es gibt einen Ort, wie keinen anderen auf der Welt. Es heißt, um dort zu überleben, muss man verrückt sein - wie der Hutmacher.*1



Der verrückte (er wurde offiziell so niemals betitelt, ist vielen aber so geläufig - es hieß wohl einmal "mad like a hatter" im englischen Sprachgebrauch, was man im Deutschen dann so einfach für 'Alice im Wunderland' übernommen hat) Hutmacher.

Vielleicht schlafe ich diese Nacht gut - aller Wahrscheinlichkeit nach nicht, denn sie sind rar, diese Nächte... und... nein, sicher nicht, denn wieder blieb nicht genug Zeit...
...nachzudenken (oder: schon zuviel vergeudet?)
...auszusprechen
...aufzusuchen
Es scheint nie genug... 

Ich bin, bin ich, ein großes weißes Kaninchen?!




*Die Jim-Morrison-Biographie von Jerry Hopkins und Daniel Sugerman
*1 Lewis Carrol, The Adventures Of Alice In Wonderland


PS: ich hab keine Ahnung, weshalb die Schrift(größe und Farbe) sich verändert hat, ich bin unschuldig...
seit jeher... UND KOTZ GLEICH ... (eben deswegen), geh aber trotzdem ins Bett...

Mittwoch, 25. Mai 2016

Äsemaläj

Am Leben. Unglücklich? Nein. Glücklich? Ähähm.
Die Kunst, das Leben zu genießen... in process...
Gute Nacht (ein Anfang)!